ZELDA - A LINK TO THE PAST

Zeit wird es, hier mal ein Zelda-Spiel vorzustellen! Und zwar nach Stephans Meinung das bisher beste Zelda-Spiel: "A Link to the Past"
Das Spiel erschien als eins der ersten Spiel für das Super Nintendo und ist gleichzeitig das einzige Zelda-Spiel für die 16-Bit-Konsole. In Japan erschien es am 21. November 1991, in den USA am 13. April 1992 und bei uns schliesslich am 24. September 1992, fünf Monate nach Release der Konsole - in Japan war es hingegen ein Launch-Titel.
Die Story dreht sich um das Goldene Land, ein Paradise auf Erden, das aber dummerweise von Ganondorf in eine finstere Schattenwelt verwandelt wurde. Die Sieben Weisen von Hyrule haben Ganondorf daher einfach in der Schattenwelt eingesperrt, den Zugang versiegelt und in Hyrule kehrte wieder Frieden ein. Ein paar Jährchen später taucht der böse Zauberer Agahnim auf. Er entführt die Nachfahren der Sieben Weisen, darunter auch Prinzessin Zelda, und verwandelt sie in sieben Kristalle, die es ihm wiederum ermöglichen, das Tor zur Schattenwelt zu öffnen. In einer stürmischen Nacht empfängt Links Onkel einen telepathischen Hilferuf von Zelda, schnappt sich sein Schwert und stürmt los, um zu helfen. Link, mutig wie immer, düst natürlich entgegen den Anweisungen seines Onkels hinterher, und das ist gut so, denn in einem Geheimgang, der in die Burg von Hyrule führt, findet Link seinen Onkel schwer verletzt. So übernimmt Link nun also das Schwert und gleichzeitig die Aufgabe, das Land zu retten. Zunächst musst der grün gekleidete Held drei magische Amulette finden, die ihm Zugang zu Agahnims Turm verschaffen, doch dort kommt er ein klitzekleines Sekündchen zu spät, denn soeben hat Agahnim Zelda in den siebten und letzten Kristall verwandelt. Nachdem Agahnim besiegt ist, findet sich Link daher in der Schattenwelt wieder und muss sich daran machen, die sieben Kristalle einzusammeln, die sieben Mädchen zu befreien und schliesslich Ganondorf zum finalen Duell zu fordern ...
Genau wie in "The Legend of Zelda" und im Gegensatz zu "The Adventure of Link" sieht man in "A Link to the Past" das Geschehen aus der Vogelperspektive. Für damalige Verhältnisse sehr faszinierend war die Tatsache, dass es zwei Oberwelten gab, die miteinander in Verbindung standen. Link konnte mit Hilfe eines magischen Spiegels jederzeit zwischen Hyrule und der Schattenwelt hin und her wechseln, und wenn er in der einen Welt bestimmte Dinge anstellte, wirkten diese sich auf die andere Welt aus und machten dort ein Weiterkommen möglich. Im Sumpfpalast beispielsweise werdet ihr am Anfang nicht weiter kommen, weil die Mauern zu hoch sind. Geht also kurz nach Hyrule und flutet dort eine unscheinbare kleine Hütte. Zurück in der Schattenwelt kommt ihr nun im Sumpfpalast weiter, da dieser inzwischen auch unter Wasser steht und ihr die Mauer einfach schwimmend überwinden könnt.
Entwickelt wurde das Spiel, wie könnte es anders sein, von Shigeru Miyamoto. Nach zehn Jahren, im Jahr 2002, erschien eine Neuauflage für den Gameboy Advance, auf einem Modul zusammen mit "Four Swords", dem ersten Multiplayer-Zelda. Und am 2. Dezember 2006 erschien das Spiel schliesslich in Japan für die Virtual Console, bei uns am 28. März 2003.
Die Zelda-Zeichentrickserie war zwar schon beendet, als "A Link to the Past" erschien, aber es erschien ein 12-teiliger Manga zu dem Spiel, der von Shotaro Ishinomori gezeichnet wurde, der unter anderem auch "Kamen Raider" erschaffen hat. Der Manga erschien 1992 im amerikanischen Nintendo Power Magazin, schaffte es aber leider nicht nach Deutschland, weil das Club Nintendo Magazin damals nur Mario-Comics abdruckte. Zwar erschienen bei uns Zelda-Comics im Super Mario Bros. Comic-Magazin, dieses fing aber bei den Comics zu den NES-Spielen an. Bis zu "A Link to the Past" waren wir noch lange nicht vor gedrungen, als das Heft nach 13 Ausgaben eingestellt wurde.
Erwähnenswert ist ausserdem noch der Chris-Houlihan-Raum. Das Nintendo Power Magazin veranstaltete nämlich einmal Gewinnspiel, bei dem der Gewinner in einem Spiel erwähnt werden sollte, das aber nicht bekannt gegeben wurde. Der Sieger heisst Chris Houlihan, und seinen Raum findet man, indem man mit den Pegasus-Stiefeln von der Kathedrale zur Burg rennt, ohne irgendwo anzustossen. Im Chris-Houlihan-Raum findet man dann eine Menge Rubine und kann ausserdem mit Chris Houlihan persönlich in telepathischen Kontakt treten: Er gibt einem ein paar nützliche Tipps im Kampf gegen Ganondorf. Der gut versteckte Raum wurde allerdings erst Jahre nach dem Release des Spiels entdeckt.
Fazit: May the Triforce be with you!


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