POKÉMON RANGER 3 - SPUREN DES LICHTS

Seit 5. November ist "Spuren des Lichts", der 3. Teil der "Pokémon Ranger" Reihe in Deutschland erhältlich. In Japan erschien das Spiel allerdings bereits am 6. März, in den USA am 4. Oktober. Vom grundlegenden Gameplay her hat sich dabei nicht viel geändert: Ihr streift als Pokémon Ranger durch die Welt und fangt Pokémon, indem ihr mit dem Stylus Kreise um sie zieht. Gefangene Pokémon laufen hinter euch her, bis ihr sie zum Lösen einer Aufgabe benötigt - danach hauen sie wieder ab. Maximal sieben Pokémon können euch begleiten, ein Lagerungssystem gibt es nicht. Da aber jedes Pokémon im Rangerdex gespeichert wird, könnt ihr trotzdem versuchen, eure Sammlung zu komplettieren.
So weit, so gut! Trotzdem weiss "Pokémon Ranger - Spuren des Lichts" mit einigen neuen Ideen zu begeistern. Aber erstmal zur Story: Die spielt in der Inselwelt Oblivia und dreht sich um die Pokénapper, die Pokémon für hinterhältige Zwecke entführen und im Grossen und Ganzen die Herrscher über Oblivia werden wollen. Ihr seid gerade zusammen mit einem Ranger-Kollegen dabei, je nach eurem Geschlecht ein Latios bzw. Latias vor einem Pokénapper zu beschützen, als ihr getroffen werdet und abstürzt. Ihr findet euch am Strand einer unbewohnten Insel wieder, wo ihr euch mit einem kleinen Pichu anfreundet, das eine Ukulele dabei hat. Später stosst ihr freilich auch auf menschliches Leben und dürft nun herausfinden, wo ihr seid und in wieweit die alten Legenden von Oblivia der Wahrheit entsprechen.
Besagtes Ukulele-Pichu ist auch schon eine wichtige Neuerung im Spiel: Sein Klampfenspiel hat die Macht, Pokémon besser zu beruhigen als jeder FangCom. Ab und zu, aber ohne feste Regelmässigkeit habt ihr bei einem Fangversuch die Möglichkeit, Pichu auf die Kampffläche zu rufen. Es spielt unbeeindruckt von allen gegnerischen Angriffen sein Lied - und Pokémon, denen die Melodie zu Ohren kommt, sind plötzlich viel kooperativer, wenn es darum geht, sich einfangen zu lassen!
Woran es in dem Spiel ausserdem nicht mangelt, sind Legendäros. Nach Latios bzw. Latias trefft ihr früh im Spiel auf Celebi, das euch immer wieder auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt - dort könnt ihr im Multiplayer-Modus mit bis zu vier Mit-Rangern Tempel erkunden, die sich jeweils einem bestimmten Typ widmen. Ausserdem habt ihr die Möglichkeit, fast jederzeit Raikou, Entei und Suicune herbei zu rufen, die euch auf sich reiten lassen, so dass ihr auf ihnen z.B. Abgründe oder reissede Flüsse überwinden könnt. Herbeirufen lassen sich die legendären Pokémon durch so genannte Ranger-Zeichen, die ihr mit dem Stylus auf den Touchscreen malt, die ihr aber natürlich vorher erst einmal erlernen müsst.
Zu guter Letzt bleibt noch anzumerken, dass der neue Teil inhaltlich unabhängig von seinen Vorgängern ist. Zwar tauchen ein paar Charaktere aus den früheren Ranger-Teilen auf, beispielsweise Moritz aus Ringstadt, aber ihr benötigt keine Vorkenntnisse, um mit dem Spiel klar zu kommen. Erfahrenere Ranger-Zocker hingegen ärgern sich teilweise darüber, dass man nicht alle Tutorials überspringen kann.
Ach so, und dann gibt es ausserdem auch wieder zusätzliche Download-Missionen. Schon jetzt und noch bis Mitte Januar 2011 bietet Nintendo eine neue Manaphy-Mission sowie für Multiplayer eine Deoxys-Mission an. Später sollen dann noch Missionen folgen, in denen es um die Legendäros aus Sinnoh geht. Und bis es so weit ist, seid ihr beschäftigt genug damit, den 301 Pokémon umfassenden Rangerdex zu füllen und die insgesamt 52 Aufträge zu erledigen.
Fazit: Oblivia sucht den Superstar - Pichu ist der neue Guitar Hero! ^^


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