LAYTON BROS. MYSTERY ROOM

Heute geht es im Spotlight on Game wieder einmal um Professor Layton, wobei der Professor selbst in dem Spiel aber gar nicht auftaucht. Das Spiel erschien auch nicht für den Nintendo DS oder 3DS, sondern für Handys. Die Rede ist von "Layton Bros. Mystery Room".

Es handelt sich bei "Layton Bros. Mystery Room" um das dritte von insgesamt vier Handy-Spielen zum Layton-Franchise, und davon das einzige, das es nach Deutschland schaffte - wenngleich nur mit englischem Bildschirmtext, aber das ist immer noch besser als Japanisch! In den japanischen App Store kam das Spiel am 21. November 2012, in den Rest der Welt am 27. Juni 2013.

Spielerisch hat "Layton Bros. Mystery Room" wenig mit seinen grossen Brüdern auf den Nintendo-Handhelds zu tun. Ihr löst nämlich keine Rätsel, sondern ermittelt Täter, indem ihr Tatorte untersucht und Verdächtige befragt. Dabei sind insgesamt zehn Fälle mit einer Spielzeit von jeweils etwa einer halben Stunde enthalten, von denen ihr die ersten drei gratis ausprobieren dürft. Wollt ihr danach weiterspielen, wollen die Entwickler Geld sehen - aber wer kann's ihnen verdenken! Die drei Demo-Fälle reichen zumindest, um auszuprobieren, ob euch das Spielprinzip zusagt, denn für Spieler, die die Layton-Titel auf dem Nintendo DS gewohnt sind, wird das doch eine Umgewöhnung - ob positiv oder negativ, müsst ihr für euch selbst entscheiden, und diese Möglichkeit wird euch gegeben.

Eure Spielfigur heisst übrigens Alfendi Layton und ist der Sohn des berühmten Professors mit dem Zylinderhut - wer dabei die Mutter ist, wird nicht geklärt. Da Alfendi bereits erwachsen ist - 29 Jahre, um genau zu sein - und als Inspektor bei Scotland Yard arbeitet, scheint das Spiel also ein paar Jährchen in der Zukunft angesiedelt zu sein. Zwischen den einzelnen Fällen erfahrt ihr mehr über Alfendi, etwa wer sein grösster Rivale ist oder unter welcher Identitätskrise er leidet. Von Anfang ist aber klar: Den Grips seinen Vaters hat er geerbt! Genau wie sein Papa hat übrigens auch Alfendi einen jungen Assententen, dieser ist allerdings weiblich und hört auf den Namen Lucy Baker.

Prinzipiell ist "Layton Bros. Mystery Room" ein nettes Spiel für Spieler, die auch Games wie "Phoenix Wright: Ace Attorney" mögen. Bleibt noch zu sagen, dass es eigentlich unmöglich ist, das Spiel nicht durchzuspielen. Die Fälle sind nicht allzu komplex, und wenn ihr euch in einem Verhör doch mal verrennt und die falschen Antworten gebt, nun, dann wird das entsprechende Gespräche eben noch einmal gestartet - immer wieder, so lange, bis ihr es schafft. Wenn euch irgendwann die Lust vergeht, weil ihr total auf dem Schlauch steht, könnt ihr den Fall also einfach beenden, indem ihr euch Schritt für Schritt durch klickt - das hätte man sicher besser lösen können. Aber gut, für den kleinen Preis kann man wirklich nicht meckern. Wer auch auf dem Handy mal ein wenig Layton-Athmosphäre erfahren möchte, der darf sich das Spiel gern einmal anschauen, und wer weiss, vielleicht eignet es sich ja auch als Einstimmung auf das kommende "Professor Layton vs. Phoenix Wright" für den Nintendo 3DS? Einspruch abgelehnt!


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