F-ZERO

Die Welt ist immer noch im Rennspiel-Fieber! Aber nicht jedes Rennspiel, das Spass macht, muss gleich "Mario Kart" heissen. Ein weiterer guter Vertreter dieses Genres auf Nintendo-Konsolen ist beispielsweise "F-Zero".
"F-Zero" für das Super Nintendo wurde von keinem anderen als Shigeru Miyamoto entwickelt und erschien in Japan am 21. November 1990 als einer der ersten Titel für die 16-Bit-Konsole. Der Deutschland-Release war dann am 4. Juni 1992, nur wenige Monate vor "Super Mario Kart". Auch technisch sind die beiden Titel ziemlich ähnlich, obwohl bei F-Zero vor allem auffällt, dass die Geschwindigkeit wesentlich höher ist: Über 700 km/h sind keine Seltenheit, manchmal schafft man es sogar auf über 1000 km/h!
Die Story des Spiels spielt im Jahr 2560. Alle Arbeiten werden inzwischen von Computern und Robotern erledigt, so dass die Menschen viel Freizeit und entsprechend auch viel Langeweile haben. Das erinnert sich irgendwer daran, dass es irgendwann in längst vergangenen Zeiten einmal Formel 1 gab, und die Leute beschliessen, diesen Sport wieder zu beleben. Zwar gibt es inzwischen keine herkömmlichen Autos mehr, dafür aber Hovercars, und mit denen lassen sich sicher auch gute Rennen fahren! In Anlehnung an die Formel 1 wird der neue Sport dann F-Zero, also Formel 0 genannt.
Zwar sind bei jedem Rennen bereits im ersten Teil der Serie weit mehr als zehn Autos auf der Strecke, zur Auswahl für den Spieler standen damals allerdings nur vier: Die Wagen von Pico, von Dr. Stewart, von Samurai Goroh und schliesslich der so genannte Blue Falcon, das Auto von Captain Falcon, dem bekanntesten F-Zero Fahrer, der auch mit Auftritten in Super Smash Bros. und mit einer eigenen Anime-Serie bedacht wurde, die aber leider bisher noch nicht in Deutschland zu sehen war.
Insgesamt gibt es in "F-Zero" fünfzehn Strecken die sich ähnlich wie bei "Super Mario Kart" in verschiedene Themes einordnen lassen, z.b. Mute City, Big Blue, White Land usw.
Im Gegensatz zu "Super Mario Kart" gibt es hier allerdings keine Items und auch keine sonstigen Waffen. Man muss sich voll und ganz auf seine Fahrkünste verlassen - die auch dringend nötig sind, denn bei jeder Berührung mit der Streckenbegrenzung oder mit einem gegnerischen Fahrzeug verliert euer Auto an Energie. Ist die Energie aufgebraucht, explodiert euer Auto und ihr scheidet aus. Besonders in den späteren Rennen gehört schon einiges an Übung dazu, um überhaupt das Ziel zu erreichen, selbst wenn ihr die Platzierung noch komplett ausser Acht lasst! Ausserdem hat jeder Spieler pro Rennen insgesamt drei Super-Boosts zur Verfügung, die ungefähr so ähnlich wie die Pilze in Mario Kart wirken: Ihr bekommt am Ende jeder Runde einen Super-Boost, den ihr geschickt einsetzen solltet, wobei es auch möglich ist, die Super-Boosts zu sparen und dann in der letzten Kurven alle hintereinander für einen grandiosen Endspurt einzusetzen.
Der einzige kleine Haken an "F-Zero" ist die Tatsache, dass man es nicht zu zweit spielen kann. Singleplayer, die auch allein gern schnelle Rennen fahren und sich über schwierige Streckenführungen freuen, sollten sich das Spiel aber unbedingt einmal anschauen: Seit Dezember 2006 ist es auch für die Virtual Console erhältlich.
Fazit: Im Vergleich zu F-Zero ist jedes Formel 1 Auto eine hinkende Schildkröte!


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