POKÉMON BEST WISHES

Unter dem Titel "Pokémon Best Wishes", auf deutsch also "Beste Wünsche", wird das Spiel "Pokémon Schwarz & Weiss" als Anime umgesetzt. Die Serie läuft seit 23. September 2010 in Japan, im Donnerstags um 19 Uhr Ortszeit auf TV Tokyo, und ein Ende ist bisher nicht abzusehen. Der Titel "Best Wishes" kommt dabei daher, dass die Initialen des Titels "BW" lauten und somit genauso gut für "Black & White" stehen könnten.
"Best Wishes" schliesst sich nahtlos an den bisherigen Pokémon-Anime an - bei uns wird daraus vermutlich die 14. Staffel werden. Aber das wird noch ein Jährchen dauern, denn jetzt steht uns erstmal die 13. Staffel bevor, die heute auf Disney XD startete und in zwei Wochen auf RTL II auch ins Free TV kommen wird. Am Ende der 13. Staffel ist Ash mit seiner Reise durch Sinnoh fertig, verabschiedet sich von Rocko und Lucia und macht sich auf den Weg nach Einall, wobei er auch diesmal wieder nur Pikachu mitnimmt und alle anderen Pokémon zurück lässt. Schon früh freundet sich Ash mit Iris, der Arenaleiterin von Twindrake City an, die ihn von nun an begleitet, und ab der 5. Episode kommt auch Benny, einer der drei Arenaleiter von Orion City, mit.
Bisher wurden in Japan erst 19 Folgen von "Best Wishes" ausgestrahlt, deshalb kann man noch nicht allzu viel über die Handlung sagen. Es lässt sich aber schon festhalten, dass es nun deutlich schneller voran geht als in den bisherigen Staffeln. Zwar gibt es immer noch einige Filler-Episoden, aber in den 19 Folgen hat Ash bisher immerhin schon zwei Orden errungen und sogar ganze sieben Pokémon gefangen, von denen sich sogar eines schon entwickelt hat. Zu Ashs Pokémon-Bestand gehören neben den üblichen Verdächtigen - also die drei Starter Serpifeu, Floink und Ottaro sowie der kleine Vogel Dusselgurr - auch noch ein Strawickl sowie ein Zurrokex, das auch für das Spiel nachgebaut und als WiFi-Event verteilt wurde. Serpifeu hat es sogar schon geschafft, sich zu entwickeln, und Dusselgurr musste zu Professor Eich ausgelagert werden, da sonst Ashs Team schon zu gross wäre. Übrigens wird nun offenbar auch grosser Wert darauf gelegt, welches Geschlecht die Pokémon haben. So wird z.B. ausdrücklichst verraten, dass Floink und Ottaro männlich sind, Dusselgurr hingegen weiblich.
Die Orte und Handlungsstränge aus dem Spiel "Pokémon Schwarz & Weiss" haben im Anime einen hohen Wiedererkennungswert, vor allem ist der Handlung aber positiv anzurechnen, dass Team Rocket nicht mehr ganz so allgegenwärtig ist wie bisher. Zwar haben sich Jessie, James und Mauzi natürlich auch in Einall an Ashs Fersen geheftet, sie sind aber oftmals nur ganz kurz zu sehen, ohne für die Handlung wirklich von Bedeutung zu sein, und es gibt sogar Episoden, in denen Team Rocket überhaupt nicht mehr auftaucht. Ein neuer wiederkehrender Charakter ist hingegen Shooti, ein Hobby-Fotograf, der von Professorin Esche sein erstes Pokémon - ein Serpifeu - erhält und nun ebenfalls durch Einall zieht, wobei er Ash mehrmals über den Weg läuft.
Ja, und viel mehr lässt sich über "Pokémon Best Wishes" bisher noch nicht sagen. In der Zukunft werden wir noch einige spannende Story-Elemente erleben dürfen. Im März beispielsweise wird zum ersten Mal Team Plasma auftreten und mit Team Rocket aneinander geraten. Im Juli startet dann der 14. Pokémon-Kinofilm, des sich auch zwei Streifen zusammensetzt. In beiden wird das legendäre Victini die Hauptrolle spielen - die zweite Geige spielt je nach Film entweder Zekrom oder Reshirm, als entweder das Titel-Pokémon von Schwarz oder das von Weiss.
Im Vergleich zu den letzten Pokémon-Staffeln ist auf jeden Fall schon einmal eine deutliche Qualitätssteigerung festzustellen. Um "Best Wishes" wirklich bewerten zu können, ist es allerdings noch zu früh. Und so schauen wir uns in Deutschland erstmal das Finale der Sinnoh-Liga an, zocken "Pokémon Schwarz & Weiss" und freuen uns darauf, dass der neue Pokémon-Anime nächstes Jahr höchstwahrscheinlich auch zu uns kommen wird.
Fazit: Jetzt werden die "Besten Wünsche" erfüllt!


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