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Paris und Disneyland

Ein Kurzurlaub bei Micky, Donald und Goofy vom 1. - 5. Juni 2015

Eines war der Paris-Städtetrip im Juni 2014 definitiv: Viel zu kurz! Daher hatte ich beschlossen, ein Jahr später mit einem guten Freund erneut in die Stadt an der Seine zu fahren, wobei wir uns diesmal etwas mehr Zeit für die einzelnen Sehenswürdigkeiten lassen wollten.

Der Herzstück unserer Paris-Reise sollte allerdings Disneyland Paris bilden. Dieser Freizeitpark stand bereits seit einigen Jahren auf unserer To-Do-Liste, ursprünglich wollten wir dort mit Kumpels aus dem Nintendo Fire!-Forum hinfahren, doch das hat sich zeitlich nie ergeben, so dass wir letzten Endes doch allein gefahren sind, bevor es nie mehr was wird. Zwar liegt Disneyland Paris eigentlich in Marne-la-Vallée, gut 30 Kilometer östlich von Paris entfernt, aber dennoch nah genug, um beides miteinander zu verbinden.

Aufgrund der guten Lage hatte ich wieder das gleiche Hotel wie im Vorjahr gebucht, das Prince Hotel Forum. Dieses ist zwar kein Königspalast, zum Schlafen aber absolut ausreichend - und es punktet eben durch die hervorragende Lage, zusammen mit einem verhältnismäßig günstigen Preis. Bei unserer Ankunft am Hotel erwartete uns allerdings die etwas unschöne Überraschung, dass unser Zimmer noch nicht bezugsfertig war. Da wir aber die Koffer bereits im Hotel abstellen durften, machten wir das Beste aus der Situation und brachen schon mal auf zum Centre Pompidou - das hatten wir für diesen Nachmittag ohnehin noch eingeplant!

Das Centre Pompidou, aufgrund der vielen Röhren auch scherzhaft als "La Raffinerie" bezeichnet, liegt fünf Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt und ist ein Kunst- und Kulturzentrum mit mehreren Museen. Entworfen wurde es von Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini, eröffnet im Jahr 1977. Wir genossen vor allem die Rolltreppenfahrt im Inneren der durchsichtigen Außenröhren sowie die Aussicht aus dem obersten Stockwerk, aber wir sahen uns natürlich auch einen Teil des Angebots im Inneren an, etwa die Kinderwerkstatt: Hier wurden alltägliche Gegenstände zu interessanten Konstruktionen (in erster Linie Flaschenzüge) zusammengesetzt, die man sogar selbst ausprobieren darf.

→ Mehr Infos über das Centre Pompidou: Offizielle Homepage (englisch)

Paris (2015)

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Auch der Brunnen direkt neben dem Centre Pompidou zog unsere Aufmerksamkeit auf sich, der Strawinski-Brunnen. Dieser wurde von dem Schweizer Bildhauer Jean Tinguely entworfen und bildet ein Zusammenspiel von sechzehn über die gesamte Wasserfläche verteilten Figuren, von denen jede einzelne auf einem Werk des russischen Komponisten Igor Strawinsky (Der Feuervogel) basiert.

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Nun konnten wir endlich im Hotel einchecken und unser Zimmer beziehen. Nachdem diese Formalität erledigt war, machten wir uns allerdings direkt wieder auf den Weg - diesmal zu Notre-Dame, ebenfalls nur eine knappe Viertelstunde Fußmarsch vom Hotel entfernt. Die Warteschlange vor der Kathedrale war ähnlich lang wie bei meinem Besuch im Vorjahr, es ging aber auch ähnlich schnell voran, so dass wir gut zehn Minuten später bereits drinnen waren. Da gerade ein Gottesdienst stattfand, verhielten wir und die übrigen Besucher uns angemessen leise (was man in einer Kirche ja ohnehin tun sollte), was uns aber nicht davon abhielt, Bilder der früh-gotischen Baukunst und der schönen Buntglasfenster zu schießen. Auf den Turm kamen wir allerdings wieder nicht, da wir einfach zu spät waren: Etwa eine Viertelstunde vor unserer Ankunft wäre der letzte Einlass gewesen. Schade!

→ Mehr Infos über Notre-Dame: Offizielle Homepage (englisch)

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Im Anschluss gingen wir zum Ausklang des ersten Abends noch in einem gehobenen Restaurant speisen: Die Ambassade d'Auvergne sollte es sein! Dieses feine Lokal ist sogar im Guide Michelin verzeichnet und wir können diese Begeisterung spätestens nach dem Mousse au Chocolat teilen, das es zum Nachtisch gab: Es war einfach die Wucht! Ebenfalls empfehlenswert ist der französische Käse, allerdings hat Qualität auch ihren Preis, denn billig war der Spaß nicht. Aber es hat sich gelohnt!

→ Mehr Infos über die Ambassade d'Auvergne: Offizielle Homepage (englisch)

Foto der Ambassade d'Auvergne   Fotos der Ambassade d'Auvergne
Foto der Ambassade d'Auvergne   Foto der Ambassade d'Auvergne
Die Ambassade d'Auvergne in Paris: Ein gehobenes französisches Restaurant, das wir weiter empfehlen würden.

Am nächsten Morgen war es dann so weit: Unser 2-Tages-Ausflug nach Disneyland Paris sollte beginnen! Wir haben bereits Erfahrung mit Freizeitparks, allerdings vorwiegend innerhalb Deutschlands: Vor allem Holiday Park, Europa-Park und Phantasialand haben uns bereits mehr als einmal gesehen - mal allein, mal zusammen mit der Familie oder Online-Freunden. Disneyland Paris stellte für uns daher eine Art Meilenstein in unserer Freizeitpark-Geschichte dar, auf den wir entsprechend gespannt waren. Die RER A (das französische Pendant zur deutschen S-Bahn) brachte uns vom Bahnhof Châtelet - Les Halles direkt am Hotel umsteigefrei in knapp 40 Minuten bis nach Disneyland. Und dort angekommen bestaunten wir zunächst einmal das imposante Disneyland Hotel mit seiner Micky-Maus-Uhr. Am liebsten hätten wir ja direkt hier übernachtet, nur hätte das leider nicht unseren finanziellen Möglichkeiten entsprochen ...

→ Mehr Infos über Disneyland Paris: Offizielle Homepage

Disneyland Paris (2015)

Disneyland Paris (2015)   Disneyland Paris (2015)

Wir hatten wohlweislich einen ganz normalen Arbeitstag außerhalb der Ferien für unseren Disneyland-Besuch auserkoren, was sich auch schnell als goldrichig herausstellte: Nach nur wenigen Minuten hatten wir unsere Eintrittskarten und kamen fast ganz ohne Wartezeit in den Park, wo wir uns nun auf der Main Street USA wiederfanden. Diese stellt den Eingangsbereich von Disneyland dar und bildet eine Einkaufsstraße im alt-amerikanischen Stil nach, mit Restaurants und Merchandise-Geschäften zur Rechten und Linken. Wir konnten es freilich nicht lassen, in das eine oder andere dieser Geschäfte einen Blick zu werfen, was mich schließlich 40 Euro für eine Micky-Maus-Schneekugel mit eingebauter Spieluhr (Mickey Mouse March) kostete.

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Die Main Street USA führt geradeaus auf das berühmte Cinderella-Schloss zu, der zentrale Punkt von Disneyland. Der Schlossplatz ist quasi ein Hub, von dort aus kommt man zu allen Themenbereichen des Parks, die rund um das Schloss herum angeordnet sind. Wir beschlossen, uns der Einfachheit halber von hier ab im Uhrzeigersinn durch den Park zu arbeiten, was bedeutete, dass wir im Frontierland beginnen würden.

Das Frontierland ist der Western-Themenbereich von Disneyland. Nachdem man eine beschauliche Westernstadt durchquert hat, erreicht man einen See, auf dem ein Mississippi-Dampfer seine Runden dreht. Auf einer Insel inmitten dieses Sees erhebt sich ein monumentaler Berg, der Big Thunder Mountain, und durch ihn schlängelt sich die gleichnamige Achterbahn, eine der Haupt-Attraktionen des Parks. Wir schlugen abermals drei Kreuze, dass wir an einem gewöhnlichen Wochentag hier waren, denn normalerweise sollen an dieser Attraktion wohl Wartezeiten von bis zu 90 Minuten normal sein - wir brauchten vielleicht zehn Minuten, bis wir einsteigen durften! Zuvor nahmen wir aber auch noch das ebenfalls hier befindliche Phantom Manor mit, eine Geisterbahn in Form eines Spukhauses, die die Vorlage für den Film Die Geistervilla bildete.

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Im Uhrzeigersinn folgte nun das Adventureland, wo die großen Abenteuer zu Hause sind. In der Mitte dieses Themenbereichs erhebt sich ein gewaltiger Baum, der sich erklimmen lässt und in dessen Wipfel man das Baumhaus der Familie Robinson vorfindet. Der Temple du Péril aus den Abenteuern von Indiana Jones findet sich hier ebenso wie Käpt'n Hooks Piratenschiff aus Peter Pan. Oh, und apropos Piraten: Auch die Themenfahrt Pirates of the Caribbean lässt sich hier antreten, eine Indoor-Bootsfahrt vorbei an verschiedenen Piratenszenen. Dieses Fahrgeschäft kam 1967 als letzte Attraktion, an der Walt Disney persönlich mitgearbeitet hatte, in die Disney-Parks der Welt und hatte damals keine Vorlage. Später wurde es dann aber selbst zur Vorlage: Zunächst für den PC-Adventure-Klassiker Monkey Island, später auch für die erfolgreiche Filmreihe Fluch der Karibik.

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Hier hatten wir außerdem das Glück, Donald Duck persönlich zu treffen und konnten ihn zu einem kleinen Foto-Shooting überreden:

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Unser nächstes Ziel war das Fantasyland - für Fans der alten Zeichentrickfilme eigentlich der wichtigste Themenbereich von Disneyland! Die Attraktionen hier basieren nämlich auf Klassikern wie Alice im Wunderland, Dumbo, Peter Pan, Pinocchio und ähnlichen Filmen. Apropos Pinocchio: Gute Idee! Im Chalet de la Marionnette, einer Burgerbude basierend auf dem Puppentheater aus Pinocchio, kehrten wir erstmal zum Mittagsessen ein, damit wir unseren Tag in Disneyland anschließend frisch gestärkt fortsetzen konnten!

Disneyland Paris (2015)

Unsere nächsten Ziele standen im Zeichen von Alice im Wunderland: Das lustige Teetassen-Karussell, das auf der Nicht-Geburtstagsfeier des Verrückten Hutmachers basiert, fuhren wir ebenso begeistert, wie wir durch das Labyrinth der Herzkönigin irrten - dieses führt bis zum Schloss der jähzornigen Monarchin und auf dem Weg dorthin lassen sich all die merkwürdigen Bewohner des Wunderlandes treffen. Herrlich!

Disneyland Paris (2015)

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Eine weitere Lieblings-Attraktion von uns wurde schnell die Small World, eine ruhige Puppenfahrt vorbei an tanzenden Kindern aus aller Welt. Das eingängige Lied It's A Small World kannten wir bereits, nun lernten wir auch den Ursprung dieses fröhlichen Songs kennen.

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Nach ein paar Fahrten in der Small World (und einem anschließenden Eis bei Fantasia Gelati direkt gegenüber) waren wir dann auch direkt an Ort und Stelle richtig, um uns die hier beginnende Disneyland-Parade anzuschauen. Eine knappe halbe Stunde lang rollen bunte Wagen voller winkender Disney-Figuren am begeisterten Publikum vorbei - und wir hatten aus dem Wartebereich der Small World heraus einen erhöhten Aussichtspunkt, der uns über alle Köpfe hinweg freie Sicht auf die Wagen erlaubte.

Disneyland Paris (2015)   Disneyland Paris (2015)

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Am späten Nachmittag erreichten wir schließlich den vierten und letzten Themenbereich, das Discoveryland im futuristischen Stil. Mit Buzz Lightyear's Laser Blast (basierend auf Toy Story 2) und den Star Tours, einem Flugsimulator zu Star Wars, erkennt man schnell, dass hier die Zukunft bereits begonnen hat - oder zumindest begonnen haben sollte, denn für uns war das Discoveryland der schwächste Themenbereich im Park. Das mag daran liegen, dass wir vor dem relativ harmlosen Orbitron im Vergleich zu den wilden Achterbahnen ziemlich lange warten mussten. Das mag auch daran liegen, dass nicht nur die Top-Attraktion Space Mountain (eine Dark-Ride-Achterbahn mit Katapultstart) geschlossen war, sondern auch der Pizza Planet, eine Nachbildung der Pizzeria aus Toy Story, die wir eigentlich fest fürs Abendessen eingeplant hatten. Aus diesen Gründen hielt es uns nach einer kurzer Fahrt im Orbitron nicht mehr allzu lange im Discoveryland. Stattdessen kehrten wir zurück zur Main Street USA, wo wir in Ermangelung einer Pizza stattdessen einen Hot Dog verspeisten, und fuhren dann bis in den späten Abend noch einmal unsere Lieblings-Attraktionen, die wir im Lauf des Tages kennengelernt hatten.

Disneyland Paris (2015)   Disneyland Paris (2015)

Als wir am nächsten Morgen zurück kehrten, steuerten wir nun den Disney Studios Park an, den zweiten, benachbarten Park. Es ist nämlich so, dass sich Disneyland Paris eigentlich aus zwei direkt nebeneinander liegenden Freizeitparks zusammensetzt: Das klassische Disneyland und der etwas neuere Disney Studios Park. Weshalb die Aufteilung auf zwei Parks notwendig ist, anstatt alles in einen einzigen, größeren Park zu packen (wie es etwa im Europa-Park gemacht wird, der immer weiter wächst), wissen wir zwar nicht, aber wir vermuten, es dient dazu, die Besuchermassen ein wenig zu steuern. Uns konnte es allerdings egal sein, da wir mit unserem Kombi-Ticket ohnehin nach Belieben zwischen beiden Parks hin und her pendeln konnten.

Aus irgendeinem Grund, den wir selbst gar nicht so richtig erklären können, sprach uns der Disney Studios Park aber nicht so sehr an wie das klassische Disneyland. Vielleicht lag es daran, dass hier die Wartezeiten trotz normalem Wochentag ungleich höher waren: Selbst an der Cars Race Rallye, einem Kinderkarussell zu Pixars Meisterwerk Cars, mussten wir weit über eine halbe Stunde anstehen. Bei der Findet Nemo-Achterbahn Crush's Coaster stellten wir uns aufgrund einer prognostizierten Wartezeit von 70 Minuten gar nicht erst an und die zweite Top-Attraktion, den Hollywood Tower (Vorlage für den Film Im Jenseits sind noch Zimmer frei), ließen wir ebenfalls links liegen, da Free-Fall-Tower einfach nicht unser Fall sind - schlechtes Wortspiel, wissen wir! ^^

Zumindest die Schwarzlicht-Show Animagique mit Donald Duck in der Hauptrolle war spaßig und das Ratatouille Adventure, bei dem wir während der Fahrt scheinbar auf die Größe einer Ratte geschrumpft werden, würden wir ebenfalls weiter empfehlen. Nach Abschluss dieser beiden Attraktionen kehrten wir dann aber doch lieber ins klassische Disneyland zurück.

Disneyland Paris (2015)   Disneyland Paris (2015)

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Zurück im "alten" Disneyland nutzten wir dann auch direkt die Gelegenheit, dass jetzt, zur Mittagszeit, wenig Andrang an der Disneyland Railroad herrschte, so dass wir nun endlich einmal eine Rundfahrt mit dieser Panoramabahn starten konnten. Gemütlich ging es mit dem schnaufenden Westernzug rund um den ganzen Park, an den beliebten Attraktionen vorbei. Allerdings taugt die Disneyland Railroad unserer Meinung nach wirklich nur als Panoramafahrt. Ihren eigentlichen Zweck als Transportmittel, um schnell von A nach B zu kommen, kann sie aufgrund der teilweise recht langen Wartezeiten nämlich kaum erfüllen - da ist man zu Fuß oft schneller!

Disneyland Paris (2015)

Den Rest des Tages verbrachten wir schließlich damit, noch einmal die lieb gewonnenen Attraktionen des Vortages ausgiebig zu fahren. Außerdem holten wir noch eine Handvoll kleinerer Fahrgeschäfte nach, die wir gestern zunächst ausgelassen hatten, etwa den kleinen Zirkuszug Casey Jr. (aus Dumbo) oder Le Pays des Contes de Fées, eine ruhige Bootsfahrt vorbei an Miniatur-Landschaften aus den schönsten Disney-Märchenfilmen.

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Weitere Fotos auf Flickr: Disneyland Paris

Als es schließlich Abend wurde, schauten wir uns zum Ausklang des Abends die Disney Dreams an, eine beeindruckende halbstündige Kombination aus Lasershow, Wasserspielen und Feuerwerk, die es jeden Abend zu Parkschluss vor dem Cinderella-Schloss zu sehen gibt. Sie bringt einen schönen Tag in Disneyland zu einem stimmungsvollen Ende, was wir so unterschreiben würden. Nur empfehlen wir dringend, rechtzeitig vor Beginn dort zu sein, damit ihr noch einen guten Platz bekommt!

Foto von den Disney Dreams   Fotos von den Disney Dreams
Foto von den Disney Dreams   Foto von den Disney Dreams
Foto von den Disney Dreams   Foto von den Disney Dreams
Foto von den Disney Dreams   Foto von den Disney Dreams
Foto von den Disney Dreams
Foto von den Disney Dreams   Foto von den Disney Dreams
Die Disney Dreams, ein mehr als gelungener Abschluss für einen schönen Tag in Disneyland.

Nach zwei Tagen in Disneyland lag nun noch einmal ein Tag in Paris vor uns. Da ich, nachdem das schon letztes Jahr nicht geklappt hatte, dieses Jahr unbedingt auf den Eiffelturm hinauf wollte, machten wir uns relativ frühzeitig am Vormittag auf den Weg dorthin - und hat sich was mit "normaler Wochentag"! In Disneyland mag das mit den kurzen Wartezeiten ja funktioniert haben, vor dem Eiffelturm erwartete uns aber eine geschätzt genauso lange Schlange wie an Pfingsten 2014. Aber da half alles nichts: Wir wollten da hoch, also stellten wir uns an! Punkt, Ende, aus!

Es dauerte zwar eine knappe Stunde, aber schließlich hatten wir doch die Warteschlange hinter uns gelassen und die Kasse erreicht. Nun war das Schlimmste überstanden. Wir kauften unsere Tickets und fuhren wenige Minuten später per Aufzug zunächst auf die erste, dann auf die zweite Aussichtsplattform und durften zur Belohnung für das lange Anstehen einen einmaligen Rundblick auf Paris und weit über die Stadtgrenzen hinaus genießen. Wartezeit hin, Wartezeit her: Es lohnt sich einfach!

Nachdem wir uns an dem Panorama satt gesehen hatten, traten wir den Weg zurück nach unten übrigens zu Fuß an. Zum einen wollten wir uns nicht noch einmal mit den vielen anderen Touristen in den Aufzug quetschen müssen, zum zweiten tut ein bisschen Bewegung ja gut und drittens wollten wir auch erleben, wie es ist, selbst durch die beeindruckende Stahlkonstruktion des Eiffelsturms zu laufen. Drei überzeugende Gründe für einen gut fünfzehn Minuten langen Abstieg per Treppe, den wir nicht bereuen.

→ Mehr Infos über den Eiffelturm: Offizielle Homepage

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Mit der Metro fuhren wir nun zurück zu unserem Hotel, organisierten uns bei einer nahe liegenden Bäckerei ein Baguette zum Mittagessen und machten uns anschließend zu Fuß auf den Weg zum Louvre, etwa zehn Minuten vom Hotel entfernt - wie gesagt, die Lage ist großartig, nur eine Nobelherberge ist's halt nicht!

Umso nobler kommt dafür das Louvre selbst daher, das immerhin in einem früheren Königspalast untergebracht ist. Das vielleicht bekannteste Museum der Welt wurde am 10. August 1793 eröffnet und stellt heute rund 35.000 Exponate auf einer Fläche von mehr als 60.000 Quadratmetern aus - darunter auch weltberühmte Werke wie die Mona-Lisa, das bekannteste Gemälde von Leonardo da Vinci, oder die Venus von Milo, eine antike Statue der Göttin Aphrodite, die im Lauf der Zeit ihre Arme verloren hat. Diese beiden Werke waren aber auch die einzigen beiden, die wir uns genauer ansahen. Den Rest betrachteten wir bewusst nur im Vorübergehen, da wir uns ansonsten stundenlang in dem Museum hätten verlieren können und keine Zeit mehr für andere Sehenswürdigkeiten gefunden hätten.

→ Mehr Infos über das Louvre: Offizielle Homepage (englisch)

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Vom Louvre aus schlenderten wir anschließend die Champs-Élysées entlang auf den Triumphbogen zu. Unterwegs deckten wir uns in der hier befindlichen Traditionskonditorei Ladurée mit besonders hochwertigen Macarons ein. Allerdings haben wir den Tag und die Woche vielleicht doch ein wenig zu voll gepackt: Zwei Tage Disneyland, der Eiffelturm, drei Stunden Louvre und ein Fußmarsch die komplette Champs-Élysées entlang sind nicht spurlos an uns vorüber gegangen - als wir endlich den Triumphbogen erreichten, waren wir am Ende unserer Kräfte und hatte keine Nerven mehr, auch noch den Triumphbogen zu besteigen. Da ich das allerdings ohnehin bereits im Vorjahr getan hatte und wir außerdem vom Eiffelturm aus viel bessere Luftaufnahmen von Paris geschossen hatten, beließen wir es dabei, dem Triumphbogen einen letzten Blick zu zu werfen. Dann fuhren wir in ein gehobenes Restaurant nahe des Nordbahnhofs, um dort zu Abend zu speisen, und anschließend fielen wir im Hotel todmüde ins Bett.

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Am nächsten Morgen, als der letzte Tag unseres Paris-Kurzurlaubs hereinbrach, hatten wir zumindest einen Teil unserer Kräfte zurück erlangt. Nachdem wir im Hotel ausgecheckt hatten, waren noch ein paar Stunden übrig, bevor wir am frühen Nachmittag unseren Zug zurück nach Deutschland kriegen mussten. Wir entschieden uns zu einer Bootsfahrt über die Seine mit dem Batobus, eine knapp zwei Stunden dauernde Fahrt den Fluss hinauf und wieder hinab, vorbei an nahezu allen nennenswerten Sehenswürdigkeiten. Wir genossen es und finden, dass dies ein denkbar schöner Ausklang für eine Woche in der Stadt der Liebe war.

→ Mehr Infos über den Batobus: Offizielle Homepage (englisch)

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Weitere Fotos auf Flickr: Paris


Letzte Änderung: 04.02.2017 • ImpressumDatenschutzNach oben