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Zeitreisen

Im Jahr 2015 wurde der Zeitreise-Klassiker Zurück in die Zukunft wieder aktuell: Am 21. Oktober dieses Jahres landeten Marty McFly und Doc Brown in der Zukunft, die nun zur Gegenwart geworden war. Wir feierten diesen Tag auf Kibo.FM mit einem großen Zeitreise-Special. Alle Infos aus der Sendung könnt ihr hier nun noch einmal nachlesen.

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Zeitreisen - Eine Einführung

Zeitreisen! Was ist das? Was für Folgen können sie haben? Und sind sie überhaupt in Wirklichkeit möglich? Diesen Fragen gehen wir in diesem kurzen Überblick nach!

Foto von Albert Einstein bei Madame Tussauds
Er beschrieb Zeitreisen in seiner Relativitätstheorie: Albert Einstein bei Madame Tussauds in London

Eine Zeitreise ist - wie der Name schon sagt - eine Reise durch die Zeit, so dass der Zeitreisende vom normalen Lauf der Zeit abweicht. Dazu sind klassische Zeitmaschinen, wie man sie in Zurück in die Zukunft sieht, ebenso denkbar wie geheimnisvolle Portale, etwa der Brunnen in Inu Yasha. Außerdem könnte ein Zauber eine Zeitreise auslösen, wie es beispielsweise Gundel Gaukeley in der Duck Tales-Folge Geschäftsgeist praktiziert. Schon Albert Einstein beschrieb Zeitreisen in seiner Relativitätstheorie und unterteilte sie dabei in zwei Kategorien: Reisen in die Vergangenheit und Reisen in die Zukunft.

Reisen in die Zukunft sind durchaus möglich, wenn auch nicht so extrem, wie es Zeitreise-Filme zeigen. Der Grund dafür ist die so genannte Zeitdilatation: Dazu muss man mit einem ausreichend schnellen Raumschiff die Erde verlassen - kehrt man dann zurück auf den festen Boden, ist auf der Erde aufgrund der Gravitation mehr Zeit verstrichen als im Weltall. Bereits mit normalen Flugzeugen sind Zeitreisen um wenige Sekundenbruchteile in die Zukunft möglich - also kaum merkbar, außer mit äußerst präzisen Uhren. Rein theoretisch - wenn das Raumschiff schnell genug ist - sind so auch Reisen in die weiter entfernte Zukunft möglich. Diese Theorie griff besonders der französische Roman Der Planet der Affen im Jahr 1963 auf: Darin ist eine Gruppe von Raumfahrern mit Lichtgeschwindigkeit auf Erkundungstour. Sie entdecken einen erdähnlichen Planeten und beschließen, ihn sich näher anzusehen. Schnell stellen sie fest, dass der Planet von zivilisierten Affen bevölkert ist, mit denen sie jedoch bald aneinander geraten. Ein weitaus größeres Problem haben sie aber, als sie feststellen, dass sie hier tatsächlich auf der Erde sind - nur sind sie aufgrund der Zeitdilatation 600 Jahre in die Zukunft gereist und die Menschheit hat sich zwischendurch mit einem Atomkrieg vernichtet.

Foto eines Pokémon-Flugzeugs
Per Flugzeug in die Zukunft: Zeitreisen um wenige Sekundenbruchteile sind so durchaus möglich

Wie gesagt: Rein theoretisch sind solche Zeitreisen in die Zukunft möglich - bis wir sie praktisch so umsetzen können, dass wir weiter als ein paar Sekunden in die Zukunft gelangen, wird aber noch seeeeehr viel Zeit vergehen! Aber selbst wenn es uns irgendwann gelingen sollte: Das Problem der Rückkehr würde bestehen bleiben. Denn ob Zeitreisen in die Vergangenheit überhaupt theoretisch möglich sind, darüber streiten sich die Wissenschaftler. Manche sprechen von Wurmlöchern oder kosmischen Strings, die einen Weg in die Vergangenheit öffnen können, aber das dürfte auf absehbare Zeit Spekulation bleiben.

Wären Zeitreisen in die Vergangenheit aber möglich, dann würden sich daraus neue Probleme ergeben, welche auf Veränderungen in der Vergangenheit beruhen. In dem Simpsons-Halloween-Special Furcht und Grauen ohne Ende (Staffel 6) wird das Thema auf humorvolle Art aufgegriffen: Homer Simpson reist durch einen Kurzschluss im Toaster versehentlich zurück in die Steinzeit und bringt dort ungeschickterweise einige Tiere um, was zu gravierenden Änderungen in der Gegenwart führt. Etwas ernsthafter geht das so genannte Großvater-Paradoxon an die Sache heran: Dieses bekannte Gedankenspiel erzählt, dass ein Mann in der Zeit zurück reist und seinen eigenen Großvater erschießt. Da er so auch selbst nicht mehr geboren werden kann, kann er aber auch nicht in die Vergangenheit reisen, um seinen Großvater zu erschießen - also wird er doch geboren und kann eben doch in die Vergangenheit reisen!

Screenshot aus Die Simpsons Lucky shot
Furcht und Grauen ohne Ende: Durch einen Kurzschluss im Toaster reist Homer Simpson zurück in die Steinzeit - und stellt dabei die Gegenwart auf den Kopf Kann man noch durch die Zeit reisen, wenn man seinen Großvater erschossen hat? Das Großvater-Paradoxon "beantwortet" diese Frage • Foto: Jyrki Kymäläinen, Lizenz: Creative Commons BY-ND 2.0

Als Lösungsansatz für dieses Problem hat sich der Physiker Hugh Everett die Vielwelten-Theorie überlegt. Diese erklärt, dass sich die Zeitlinie ab dem Punkt der Änderung spaltet. Der Zeitreisende könnte nur noch in die geänderte Gegenwart zurück kehren, nicht mehr jedoch in seine ursprüngliche Gegenwart - diese würde zwar weiterhin existieren, aber auf einem anderen Zeitstrahl, der für ihn nicht erreichbar ist. Vor diesem Problem stehen auch Marty McFly und Doc Brown in Zurück in die Zukunft 2, wobei sie das Problem lösen, indem sie noch weiter in die Vergangeheit reisen, um die Änderung zu verhindern.

Obwohl oder gerade weil Zeitreisen in der Praxis nicht durchführbar sind, inspirierten sie natürlich viele Autoren und Regisseure zu teilweise sehr genialen Werken. Der älteste bekannte Zeitreise-Film dürfte Ein Yankee am Hofe des König Artus aus dem Jahr 1921 sein - dieser basiert auf dem gleichnamigen Buch von Mark Twain, welches 1889 erschien. Darin gelangt ein Amerikaner versehentlich nach England zur Zeit von König Artus. Aufgrund seiner Kenntnisse aus der Gegenwart kann er sich als Magier ausgeben und z.B. eine Sonnenfinsternis voraussagen, wodurch er letzten Endes König von England wird - bis er von Merlin besiegt wird! Einige kleine Auswahl weiterer Zeitreise-Filme stellen wir euch in dem folgenden Special vor.


Zurück in die Zukunft

Die vielleicht bekannteste Zeitreise-Filmreihe Zurück in die Zukunft wurde im Herbst 2015 wieder aktuell: Die damalige Gegenwart war nämlich das Jahr 1985, aber im zweiten Teil brechen die Protagonisten zu einer Reise in die Zukunft auf - in die Zukunft aus damaliger Sicht! Ihr Ziel ist nämlich der 21. Oktober 2015, und als dieser Tag nun wirklich gekommen war, feierten das viele Kinos mit Sonderprogrammen, bei denen alle drei Filme am Stück gezeigt wurden.

Der ursprüngliche Film Zurück in die Zukunft stammt von Robert Zemeckis und kam am 3. Juli 1985 in die US-Kinos, genau drei Monate später am 3. Oktober 1985 auch bei uns. Der geniale, aber auch ein wenig verrückte Wissenschaftler Dr. Emmett Brown (für Freunde einfach "Doc") baut in einen DeLorean eine Zeitmaschine ein. Fun Fact am Rande: Laut ursprünglichem Drehbuch-Entwurf hätte die Zeitmaschine ein Kühlschrank sein sollen, aber das ließ man fallen, weil man Angst hatte, kleine Kinder könnten dann selbst in den Kühlschrank klettern und ersticken. Also ist die Zeitmaschine ein Auto - und Doc Brown stellt seine Erfindung seinem Freund, dem Oberschüler Marty McFly, gerade vor, als Terroristen auftauchen und Doc erschießen. Marty springt ins Auto und will eigentlich nur fliehen, setzt dabei aber versehentlich die Zeitschaltung in Gang und landet so unfreiwillig im Jahr 1955. Dort verhindert er in einem unbedachten Moment, dass sich seine Eltern ineinander verlieben, und obendrein verliebt sich seine Mutter jetzt in ihn selbst. Für Marty steht nun die schwierige Aufgabe an, seine eigenen Eltern miteinander zu verkuppeln, damit er selbst existieren kann.

Der erste Film war usprünglich als Einzelstück geplant - der Cliffhanger am Ende sollte lediglich ein Schlussgag sein. Erst nach dem großen Erfolg entschied man sich, die Fortsetzung tatsächlich zu drehen. Weil die Handlung dann aber zu umfangreich wurde, wurde sie auf zwei Filme aufgeteilt: Teil 2 kam im November 1989 heraus, Teil 3 ein halbes Jahr später im Mai 1990, gedreht wurden sie aber gemeinsam.

Screenshot aus Zurück in die Zukunft
Das Jahr 2015, wie man es sich vor knapp 30 Jahren vorgestellt hat: Szene aus Zurück in die Zukunft 2

Die Fortsetzung trug den Arbeitstitel Paradox, und der Titel hätte gepasst, wenn man sich vor Augen führt, wie sehr in dem Film mit Zeitparadoxa gespielt wird. Alles beginnt damit, dass Doc Brown - entgegen seines ursprünglichen Grundsatzes - einen Blick in die Zukunft wirft, eben ins Jahr 2015. Dort deckt er ein Schlüsselereignis auf, das Martys Familie ins Unglück stürzen wird. Er beschließt, seinem Freund etwas Gutes zu tun und zusammen mit Marty dieses Ereignis zu verhindern. Das klappt ganz gut, nur leider hat Doc nicht bedacht, wie beeindruckt Marty von der Zukunft sein würde. Marty kauft sich nämlich ein Buch, in dem sämtliche Sportergebnisse der letzten 50 Jahre stehen - damit will er sich ein paar Dollar nebenher verdienen. Doc lehnt diese Idee strikt ab und zwingt Marty, das Buch zurück zu lassen. Blöderweise landet das Buch dann aber in den Fingern von Biff, der nicht nur der Chef von Martys Vater sondern auch ein ziemliches Ekel ist. Er setzt Martys Idee in die Tat um, übergibt sich selbst in der Vergangenheit das Buch und kann so ein weltweites Imperium aufbauen. Marty und Doc bekommen das erst mit, als sie von ihrer Zeitreise zurück kehren und ein völlig verändertes 1985 vorfinden. Nun liegt es an ihnen, ihre gewohnte Gegenwart wieder herzustellen

Die Zurück in die Zukunft-Trilogie gehört sicher zu den Zeitreise-Filmen, um die sich der größte Kult entwickelt hat. So entstanden mehrere Videospiele, eine 26-teilige Zeichentrickserie und Unmengen an Merchandise, angefangen beim DeLorean als Modellauto. Aber auch der echte DeLorean verdankt seine Bekanntheit überhaupt erst der Filmreihe. Das Auto mit der genauen Typbezeichnung DeLorean DMC-12 wurde Anfang der 80er Jahre in Nordirland hergestellt und war zunächst ein Flop. Aufgrund seines futuristischen Designs mit den hochklappbaren Türen wurde der DeLorean dann aber doch für Zurück in die Zukunft auserkoren und ist jetzt für viele Fans der Filmreihe ein Kultwagen. Heute gibt es noch rund 4000 DeLoreans - wir hatten das Glück, dass wir bei der Zurück in die Zukunft-Kinonacht in Sulzbach einen sehen konnten. Ein Kinobesucher war nämlich mit seinem DeLorean gekommen, und das Kino nutzte die Chance, um den Wagen an diesem Abend in einen Photo Point umzuwandeln.

Foto eines DeLorean in Sulzbach
Bereit zur Zeitreise: Ein echter DeLorean bei der Zurück in die Zukunft-Kinonacht in Sulzbach

Regisseur Robert Zemeckis landete mit Zurück in die Zukunft übrigens seinen ersten Erfolg. Zwischen den ersten beiden Teilen der Zeitreise-Trilogie realisierte er die Zeichentrick-Krimikomödie Falsches Spiel mit Roger Rabbit - womöglich ist das der Grund, warum man in Zurück in die Zukunft 2 einmal einen Plüsch-Roger-Rabbit im Hintergrund erkennen kann. Für das Drama Forrest Gump bekam Zemeckis 1994 einen Oscar, und seine Karriere ist noch nicht vorbei: Mit Der Polar-Express und Disney's Eine Weihnachtsgeschichte drehte er zwei großartige Weihnachtsfilme im Motion-Capturing-Verfahren, und sein neuester Film The Walk kam pünktlich zum Zurück in die Zukunft-Jubiläum, am 22. Oktober 2015, bei uns ins Kino. Dieser erzählt von einem Hochseilakrobaten in den 70er Jahren, der es sich zum Ziel setzt, auf einem Seil zwischen den beiden Türmen des World Trade Center entlang zu spazieren - basierend auf einer wahren Geschichte.


Doctor Who

Doctor Who ist eine von den Serien, die im Ausland Kultstatus erlangt haben, in Deutschland aber kaum bekannt sind. In Großbritannien ist Doctor Who nämlich ein Klassiker, bei uns führt die Serie nur ein Nischendasein. Da es sich aber nichtsdestotrotz um eine wichtige Zeitreise-Serie handelt, haben wir sie in dieses Special mit aufgenommen.

Das grundsätzliche Setting der Serie besagt, dass der Doctor in einer blauen Notrufzelle, der so genannten TARDIS (das steht für "Time And Relative Dimensions In Space"), durch Raum und Zeit reist. Trotz bereits über 800 Episoden ist nur wenig über den Doctor bekannt, man kennt nicht einmal seinen Namen - denn er heißt gar nicht Doctor Who! Der Name der Serie kommt daher, dass er sich immer nur mit "I am the Doctor" vorstellt, und darauf antwortet ein anderer dann "Doctor Who?". Der Doctor ist ein Timelord und als solcher ist es seine Aufgabe, Zeitparadoxa zu reparieren.

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Die echte TARDIS in Canberra? Mit einer solchen Notrufzelle reist Doctor Who durch Zeit und Raum • Foto: Nicholas Cull, Lizenz: Creative Commons BY-NC-ND 2.0

Eine Besonderheit der Timelords ist ihre Fähigkeit, sich zu regenerieren, wenn sie tödlich verwundet werden. Dabei verändert sich aber sein Aussehen und teilweise auch sein Charakter. Diese Eigenschaft war nicht von Anfang an geplant, sondern wurde aus der Not heraus erschaffen, als William Hartnell, der Schauspieler des ersten Doctors, mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Jetzt ist diese aus der Not geborene Idee aber Gold wert, denn sie erlaubt es, die Serie Jahrzehnte lang am Leben zu erhalten und immer an die aktuellen Sehgewohnheiten anzupassen. Offiziell kann sich jeder Timelord zwölf Mal regenerieren, hat also insgesamt 13 Leben. Diese Obergrenze wurde kürzlich erreicht, was eigentlich das Ende der Serie bedeuten müsste, doch da wurde dem Doctor ein zweiter Zyklus aus zwölf weiteren Regenerationen gewährt. So sehen die Zuschauer seit Dezember 2013 den zwölften Doctor (gespielt von Peter Capaldi), der aber bereits die 14. Inkarnation ist.

Auf dem britischen Sender BBC startete Doctor Who am 23. November 1963, damals noch in schwarz-weiß. Bis 1989 schaffte es die Serie auf insgesamt 695 Folgen in 26 Staffeln, bevor sie zunächst eingestellt wurde. Ein kurzes Revival gab es 1996 in Form eines Fernsehfilms, in Serienform ging es erst 2005 weiter, seither aber wieder durchgängig. Die neue Serie knüpft nahtlos an die alte Serie an, ist also keine Neuauflage, sondern eine Fortsetzung - so ähnlich, wie das ja auch bei Pokémon ist, wo in Japan jede Generation eine neue Serie bekommt. Die neue Serie läuft derzeit in der 9. Staffel, an deren Ende die Serie insgesamt 825 Episoden haben wird - und dann kommt sicher die nächste Staffel!

Einen solchen Erfolg durfte Doctor Who in Deutschland leider nicht erleben. Beim ZDF war man zwar früh, nämlich 1968, auf die Serie aufmerksam geworden, aber nachdem man sich die Episoden genauer angesehen hatte, fiel die Entscheidung, die Lizenz doch nicht zu kaufen. Somit feierte der Doctor seine Deutschland-Premiere zunächst mit einem Buch, das 1970 erschien. Erstmals im Fernsehen war Doctor Who erst rund 20 Jahre später, am 22. November 1989, bei RTL, begonnen mit der 24. Staffel. Später lief die Serie auch auf Vox und Pro Sieben, der letzte Free-TV-Auftritt des Doctors ist jetzt aber auch schon wieder sieben Jahre her: Damals zeigte Pro Sieben die zweite Staffel der neuen Serie (also die 28. Staffel insgesamt). Seit 2011 ist Doctor Who im Pay TV bei Fox heimisch - zumindest bringt dieser Sender seither zuverlässig alle neuen Staffeln: Die aktuelle Staffel 9 bzw. 35 läuft am 4. Dezember 2015 an.


Zeitreisen im Anime

Ein Zeitreise-Special auf Kibo.FM darf nicht ohne einen Text zum Thema "Zeitreisen im Anime" auskommen! Den Anfang dieses groben Überblicks macht Pokémon, denn dort gibt es das Zeitreise-Pokémon Celebi. Dieses ist vom Typ Pflanze / Psycho, stammt aus der zweiten Generation und hat die Fähigkeit, durch die Zeit zu reisen. Das wird besonders im vierten Kinofilm Pokémon 4 ever thematisiert, als der junge Professor Eich ein Celebi beschützen will und mit ihm dann versehentlich in die Zukunft - also in unsere Gegenwart - reist. Eine weitere Zeitreise finden auch im 12. Kinofilm Arceus und das Juwel des Lebens statt: Darin werden Ash, Rocko und Lucia von Dialga in die Vergangenheit geschickt, damit sie herausfinden, wie damals Arceus betrogen wurde und wie man diesen Betrug verhindern könnte.

Screenshot aus Pokémon Screenshot aus Inuyasha
Eine zeitlose Begegnung: Celebi bringt den jungen Professor Eich (rechts) im vierten Pokémon-Movie in die Gegenwart Zurück in die Vergangenheit: Durch einen Brunnen gelangt Kagome in Inu Yasha ins japanische Mittelalter

Eine wichtige Zeitreise-Serie ist Inu Yasha. Der Manga von Rumiko Takahashi füllt 56 Bände und erschien auf Deutsch komplett bei EMA, der Anime umfasst 193 Folgen und startete bei uns im Herbst 2003: Zunächst unbemerkt und ziemlich spontan auf MTV 2 Pop in der Primetime, sechs Wochen später dann auch auf RTL II. Die Serie beginnt damit, dass die 15-jährige Kagome in einen Brunnen nahe ihres Zuhauses fällt. Der Brunnen entpuppt sich als ein Zeitportal, welches Kagome zurück ins japanische Mittelalter befördert. Dort trifft sie auf den Halbdämon Inu Yasha und erfährt, dass sie selbst die Wiedergeburt von Priesterin Kikyo ist. Damals waren Kikyo und Inu Yasha Rivalen, doch nun müssen die beiden sich zusammentun, um die Juwelensplitter wieder zu beschaffen. Dabei sollten sie vor allem Naraku zuvorkommen, der das Juwel begehrt, um der mächtigste Dämon zu werden.

Einen zeitreisenden Charakter gibt es auch in Dragon Ball Z, obwohl das nicht primär eine Zeitreise-Serie ist. Trunks ist der Sohn von Vegeta und Bulma und lebt in einer düsteren Zukunft, in der alle Saiyajins von Dr. Geros Cyborgs besiegt wurden. Lediglich Son-Gohan konnte schwer verletzt überleben und bildet trotz aller Qualen Trunks zum Kämpfer aus. Anschließend reist dieser mit einer von Bulma gebauten Zeitmaschine zurück in die Vergangenheit, um die ehemaligen Helden zu warnen und zu unterstützen. Blöd nur, dass Trunks unwissenderweise Super-Cyborg Cell mitgebracht hat: Dieser stammt aus einer alternativen Zeitlinie, in der die Saiyajins siegreich waren. Da Cell seine Kräfte den alten Cyborgs verdankt, die nun besiegt wurden, reist er ebenfalls in die Vergangenheit, um zu verhindern, dass Trunks eingreift - Zeitparadoxa in Reinform! Jedenfalls reist Trunks am Ende des Story Arcs zurück in die reparierte Zukunft, und ein paar Story Arcs später wird dann der echte Trunks geboren, der sich als Kind mit Son-Gokus jüngstem Sohn Son-Goten eng anfreundet.

Screenshot aus Dragon Ball Z Screenshot aus Sailor Moon
Großer Kämpfer aus der Zukunft: Trunks reist in der Zeit zurück, um die Saiyajins zu warnen Kleines Mädchen aus der Zukunft: Die kleine Chibiusa ist die zukünftige Tochter von Sailor Moon

Ähnlichen Besuch aus der Zukunft gibt es auch in Sailor Moon: Chibiusa, die Tochter von Königin Serenity (alias Sailor Moon) und König Endymion, reist mit Hilfe eines Zauberschlüssels von Sailor Pluto, der Wächterin der Zeit, zurück in die Gegenwart. Von dort möchte sie den Silberkristall holen, mit dem sie in der Zukunft ihre Mutter retten möchte - der Silberkristall der Zukunft ist nämlich verschwunden, nachdem Chibiusa ihn unerlaubterweise berührt hatte. Chibiusa zieht zunächst bei Bunnys Familie ein, wo aufgrund von Hypnose alle glauben, sie sei eine Cousine von Bunny. Nach ein paar inneren Konflikten ringt sich Chibiusa schließlich dazu durch, den Silberkristall von Sailor Moon zu stehlen, wird jedoch auf ihrem Weg zurück in die Zukunft von Rubeus abgefangen. Nun liegt es an den Sailor-Kriegerinnen, das merkwürdige kleine Mädchen zu retten. Übrigens heißt Chibiusa in Wirklichkeit Usagi Tsukino, genau wie Sailor Moon - deswegen bekam sie den Spitznamen Chibiusa verpasst, was so viel wie "kleine Usagi" bedeutet. Im Deutschen bemerkt man das Wortspiel aber nicht, da Usagi bei uns ja in Bunny umgetauft wurde.

Im Kinoformat ist vor allem der Film Das Mädchen, das durch die Zeit sprang bekannt. Dieser stammt vom Studio Madhouse und aus dem Jahr 2006. Die Deutschland-Premiere fand 2007 auf dem Stuttgarter Trickfilm-Festival statt, die TV-Erstausstrahlung folgte im Juli 2010 auf 3sat. Der Anime basiert auf dem gleichnamigen Roman, den Yasutaka Tsutsui im Jahr 1967 veröffentlichte, und erzählt von der 17-jährigen Makoto Konno, die mit der Schule so ihre Problemchen hat. Im Abstellraum der Schule berührt sie eines Tages aus Versehen eine verzauberte Walnuss und erlangt so die Fähigkeit, Zeitsprünge zu vollführen. Davon ahnt sie noch nichts, bis sie auf dem Heimweg einen tödlichen Fahrradunfall hinlegt. Anstatt aber tot zu sein, wird sie um ein paar Augenblicke in der Zeit zurück versetzt und bekommt so eine zweite Chance, den Unfall zu verhindern. Von da an erkennt Makoto ihre neue Fähigkeit und nutzt sie fortan, um ihr Leben zu verbessern. Aber welche Rolle spielt bei der ganzen Geschichte ihr geheimnisvoller Mitschüler Chiaki?

Screenshot aus Das Mädchen, das durch die Zeit sprang
Bruchlandung: Diesen Unfall überlebt Makoto nur dank ihrer neuen Fähigkeit, Zeitsprünge auszuführen

Zuletzt sei schließlich Steins Gate erwähnt, eine Serie, die gerade frisch in Deutschland angekommen ist: Seit 25. Oktober 2015 zeigt Animax jeden Sonntag ab 19 Uhr drei Folgen am Stück, Ende November soll auch die erste DVD herauskommen. Die Serie umfasst insgesamt 24 Folgen und basiert auf dem gleichnamigen Videospiel, welches 2009 für Xbox 360, PSP und PC erschien, aber Japan-exklusiv blieb. Im Serien-Universum von Steins Gate existiert die Zeitreise-Technik bereits, steckt aber noch in den Kinderschuhen. Der etwas verrückte Wissenschaftler Rintaro Okabe hat eine Mikrowelle so umgebaut, dass er mit ihr kurze Textnachrichten in die Vergangenheit schicken kann. Als er ins Visier der finsteren Organisation SERN gerät, versucht er, mit Hilfe solcher Textnachrichten die Zukunft zu ändern, wodurch er das Raum-Zeit-Kontinuum aber noch mehr durcheinander bringt. Sein Ziel wird es schließlich, seine große Liebe Makise Kurisu zu retten, die durch die Manipulation der Zeit ums Leben gekommen ist. Der Anime stammt aus dem Studio White Fox, welches von ehemaligen OLM-Mitarbeitern gegründet wurde (OLM ist das Studio, das u.a. Pokémon animiert). An die Serie schließt sich auch noch ein Kinofilm an, der seine Deutschland-Premiere am ersten Weihnachtstag um 20:15 Uhr bei Animax feiern wird.


Zeitreisen bei Nintendo

Nintendo-Superstar Mario hat bereits zwei Zeitreise-Abenteuer hinter sich, von denen das erste aber kaum nennenswert ist: Mario's Time Machine ist ein Lernspiel für Geschichte, das 1993 für NES, Super Nintendo und für den PC erschien, das aber vom Gameplay her überhaupt nichts taugt. Die Hintergrundgeschichte erzählt, dass Bowser die wichtigste Artefakte verschiedener Epochen gemopst hat. Mario ist bereits in Bowsers Schloss zur Stelle und kann die Artefakte problemlos zurück erobern, doch die schwierigste Aufgabe steht ihm noch bevor: Er muss mit Hilfe der titelgebenden Zeitmaschine in die richtige Epoche reisen. Dort muss er dann zunächst Infos sammeln, um letztendlich einen Lückentext zu vervollständigen. Erst, wenn das erledigt ist, glauben ihm die Zeitgenossen, dass er kein dahergelaufener Niemand ist, so dass er das Artefakt zurückgeben kann. Der Geschichtslerneffekt besteht also darin, die Infos zu suchen und den Lückentext auszufüllen. Spaß wird dabei klein geschrieben, daran kann auch Mario als Spielfigur nicht mehr viel ändern.

Screenshot aus Mario's Time Machine Screenshot aus Mario & Luigi: Partners in Time
Mario's Time Machine gab den Zockern der frühen 90er Jahre trockenen Geschichtsunterricht Mario und Luigi verbünden sich mit ihren jüngeren Ichs - sie sind Partners in Time

Umso spaßiger ist dagegen Mario & Luigi: Partners in Time. Es war der zweite Teil der Mario & Luigi RPG-Reihe und der erste für den Nintendo DS, erschienen ist er am 27. Januar 2006. Hier hat Professor I. Gidd eine Zeitmaschine erfunden, doch als Peach diese ausprobiert, geht etwas schief: Anstatt der Prinzessin kommt nur ein merkwürdiges Pilzwesen zurück, ein Shroob. Mario und Luigi brechen daraufhin kurzerhand selbst in die Vergangenheit auf, um nach Peach zu suchen - und begegnen wenig später ihren jüngeren Ichs. Als flottes Vierergespann erleben Mario, Luigi, Baby Mario und Baby Luigi nun ein spannendes Zeitreise-Abenteuer, das auch mit guten Gags nicht spart - besonders witzig ist die Szene, in der Bowser mit Baby Bowser aneinander gerät und die beiden sich gegenseitig angiften, weil sie sich nicht erkennen.

Auch Nintendos anderer Superstar Link war bereits ein Zeitreisender, und zwar in Zelda: Ocarina of Time. Dieses erschien Ende 1998 für das Nintendo 64 und wird oft als "bestes Videospiel aller Zeiten" bezeichnet - diese Bezeichnung würde ich persönlich zwar nicht unterschreiben, aber schlecht ist das Spiel definitiv nicht! Bevor die offizielle Zelda-Timeline enthüllt wurde, war ich der Ansicht, Ocarina of Time müsse das chronologisch erste Zelda-Spiel sein - schließlich ist Link hier am Anfang noch ein unerfahrenes Kind. Doch der Jüngling wächst an seinen Aufgaben: Nachdem er die drei heiligen Steine zurück in die Zitadelle der Zeit gebracht hat und die Hymne der Zeit auf der titelgebenden Ocarina spielt, reist unser Held sieben Jahre in die Zukunft. In eine düste Zukunft wohlbemerkt, in der Ganondorf die Macht an sich reißen konnte! Eure Aufgabe ist es nun, den Fiesling zu beseitigen und den Frieden in Hyrule wieder herzustellen, bevor ihr am Ende in eure Zeit zurückkehren dürft.

Screenshot aus Zelda: Ocarina of Time
Zeitreise auf musikalische Weise: Mit der Ocarina of Time gelangt Link sieben Jahre in die Zukunft

Nicht zu vergessen die Pokémon: In der zweiten Generation wurde Celebi eingeführt, ein mysteriöses Pokémon vom Typ Pflanze / Psycho, das laut Story die Fähigkeit hat, durch die Zeit zu reisen. Darauf basierte der vierte Kinofilm Pokémon 4 ever - Die Stimme des Waldes, in dem der damals noch junge Professor Eich ein Celebi vor einem Pokémon-Jäger schützen will und versehentlich mit ihm in die Zukunft reist, wo er auf Ash, Misty und Rocko trifft. Im Spiel hingegen wurde Celebis Zeitreise-Fähigkeit erst in den Remakes Pokémon Heart Gold & Soul Silver thematisiert: Mit Hilfe eines speziellen Event-Celebi, das im Frühling 2011 auf einer eigenen Download-Tour verteilt wurde, könnt ihr drei Jahre in die Vergangenheit reisen, um ein interessantes Geheimnis um euren rothaarigen Rivalen und den Team Rocket-Boss Giovanni herauszufinden. Am Ende dürft ihr dann auch gegen Giovannis zukünftiges Team im Kampf antreten.

Abseits der Haupt-Editionen ist Pokémon Mystery Dungeon: Erkundungsteam Zeit & Dunkelheit das ultimative Pokémon-Zeitreise-Abenteuer. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Zahnräder der Zeit, die dafür sorgen, dass die Zeit in normalen Bahnen läuft - und ein Reptain, das die Zahnräder einsammelt, wodurch die Zeit aus den Fugen gerät. Später stellt sich heraus, dass ihr selbst früher mit Reptain zusammen gearbeitet habt. Ihr selbst wart ein Mensch, Reptain war euer Pokémon-Partner. Ihr seid aus einer düsteren Zukunft angereist, um das Übel an der Wurzel zu packen, doch auf eurer Zeitreise wurdet ihr von Reptain getrennt und habt euch auf unerklärliche Weise selbst in ein Pokémon verwandelt. Wie die Story weitergeht und welche Rolle dabei das Schatten-Dialga mit einem der coolsten Boss Battle Themes der Pokémon-Geschichte spielt, das erfahrt ihr nur im Spiel - schon allein deshalb, weil vom Manga zum Spiel lediglich das erste Kapitel auf Deutsch erschien. Dieses wurde auf dem Pokémon Day 2008 als Werbebroschüre verteilt, aber den Rest bekamen wir leider nie zu lesen.

Screenshot aus Pokémon Heart Gold & Soul Silver Screenshot aus Pokémon Mystery Dungeon: Erkundungsteam Zeit & Dunkelheit
Eine Zeitreise ist ein Event - besonders in Pokémon Heart Gold & Soul Silver mit Event-Celebi Erkundungsteam Zeit: Warum sammelt das geheimnisvolle Reptain die Zahnräder der Zeit ein?

Auch Professor Layton bekommt es in einem seiner Abenteuer mit Zeitreisen zu tun, und zwar in Professor Layton und die verlorene Zukunft, welches für den Nintendo DS erschien - in Japan im November 2008, bei uns erst zwei Jahre später im Oktober 2010. Vom Erscheinungsdatum her war es das dritte Spiel mit dem Professor, von der Storyline her ist es aber der finale Abschluss. Das Spiel beginnt damit, dass der britische Premierminister beim Testlauf einer Zeitmaschine spurlos verschwindet. Wenige Tage später erhält Professor Layton einen Brief, den offenbar Luke geschrieben hat, allerdings zehn Jahre in der Zukunft - wie ist das möglich? Der Professor vermutet einen Zusammenhang mit dem Zwischenfall mit der Zeitmaschine, und so reisen er und Luke ihrerseits zehn Jahre in die Zukunft, um der Sache auf den Grund zu gehen. Und wie es in Layton-Spielen so üblich ist, liegen vor der finalen Auflösung unzählige knifflige Rätsel und so mancher überraschender Plot Twist.

Zuletzt seien die ewig kreischenden Rabbids von Ubisoft erwähnt. Ihr 3DS-Debut als Beinahe-Launch-Titel - erschienen am 31. März 2011, eine Woche nach dem Nintendo 3DS - stellt die Weltgeschichte nämlich gehörig auf dem Kopf! Alles beginnt damit, dass ein zeitreisendes Karnickel in einer Waschmaschine auftaucht. Und es trägt einen gelben Schwimmring! Her damit! Als sich die Rabbids um den Badereifen prügeln, setzen sie nur leider versehentlich die Zeitwaschmaschine in Gang und finden sich so in der Steinzeit wieder. Damit kommt ihr ins Spiel: In einem etwas schrägen 2D-Jump'n'Run müsst ihr die Rabbids durch die verschiedenen Epochen der Erde bis zurück in die Gegenwart geleiten - und dürft dabei nicht vergessen, genug Klopapier einzusammeln! Ihr merkt also schon, dass sich das Spiel selbst nicht so ganz ernst nimmt, aber das ist bei Rabbids-Spielen ja normal und genau deshalb werden sie von ihren Fans geliebt. BWAAAAAAAH!!!

Screenshot aus Professor Layton und die verlorene Zukunft Screenshot aus Rabbids 3D
Professor Layton und sein Lehrling Luke lösen das Rätsel um eine Zeitmaschine Waschgang durch die Zeit: Dank der verrückten Rabbids ist die Geschichte bald Geschichte

Das war ein kleiner Überblick über Zeitreisen in Nintendo-Spielen. Natürlich gäbe es noch viele mehr, etwa das Grafik-Adventure Nine Hours, Nine Persons, Nine Doors für den Nintendo DS. Oder das in Europa leider unveröffentlichte Time Travelers von Level-5, den Machern von Professor Layton. Das Spiel wird offiziell als "game without a genre" bezeichnet, ließe sich aber wohl am ehesten in die Kategorie der interaktiven Filme einordnen. Bereits auf dem Super Nintendo prügelten sich die Teenage Mutant Ninja Turtles, kultige Kampf-Schildkröten aus den 90ern Jahren, durch Konamis Action-Jump'n'Run Turtles in Time.

Und auch die kultige Filmreihe Zurück in die Zukunft, die Schuld an diesem Special ist, wurde selbst mehr als einmal spielerisch umgesetzt: Basierend auf dem ersten Film erschien 1989 ein Paperboy-Klon für das NES, in dem ihr mit dem DeLorean durch die Stadt fahrt und Wecker einsammelt, um zurück in eure Zeit zu gelangen. 2010 veröffentlichte Telltale Games mit Back to the Future: The Game ein Adventure, das die Filmreihe quasi fortsetzt: Doc Brown ist seit einem halben Jahr verschwunden und sein Labor wird bereits aufgelöst, als plötzlich Einstein im DeLorean bei Marty auftaucht und einen Hilferuf überbringt. Das Spiel erschien für alle damals gängigen Konsolen, darunter auch für die Wii. Und aktuell ist Zurück in die Zukunft auch eins der 14 Franchises, die in Lego Dimensions vertreten sind - nicht nur mit einem Level in der Hauptstory, sondern auch mit einem eigenständigen Level Pack, in dem ihr in feinster Lego-Optik die Story des ersten Films in stark komprimierter Form noch einmal erleben dürft.


Bildnachweis: Alle Screenshots in diesem Artikel sind selbst erstellt. Das Copyright liegt bei den Rechteinhabern der jeweiligen Filme, Serien und Spiele.
Dragon Ball, Sailor Moon: © Toei Animation, Inu Yasha: © Sunrise, The Legend of Zelda: © Nintendo, Das Mädchen, das durch die Zeit sprang: © Madhouse, Mario's Time Machine: © The Software Toolworks, Nintendo, Mario & Luigi RPG: © AlphaDream, Nintendo, Pokémon: © Nintendo, Creatures Inc., GAME FREAK inc., Pokémon Mystery Dungeon: © Chunsoft, Nintendo, Professor Layton: © Level-5, Rabbids: © Ubisoft, Die Simpsons: © Twentieth Century Fox Film Corporation, Zurück in die Zukunft: © Universal Pictures, Amblin Entertainment Inc.


Letzte Änderung: 02.05.2017 • ImpressumDatenschutzNach oben